Sonntag, 24. Februar 2008

humankapitalistu spektraltraene

so. wieder ne skigruppe ueber die geistige buehne gebracht, liebe leute dabei. auch gleich verliebt zu anfang, als braeuchte es dazu mehr als einen augenaufschlag, 2 worte und ein geheimnisvolles laecheln.

vom kicker geflogen, sahnewetter gehabt, gut was beigebracht den anfaengerlein, irgendwie wohl erreicht, dass ich in guter erinnerung bleiben werde bei 1,2 leuten, mich mit der testosteronschleuder gezofft, gewonnen (ich tier) und das moerderspiel nicht richtig zum laufen gekriegt, gleich am ersten tag wieder rotzekrank geworden und irgendwie doch sone schoene woche gehabt, dass ich heute richtig traurig bin und mir vorhin eine traene in den mund glaufen ist (rechte gesichtshaelfte, weil kontralaterale seite emotionsaktiv?).

aber das quaentchen oberflaechlichkeit, welches noetig um sich auf skireise ergebnisorientiert zu verlieben, das fehlte wie ehedem. nu ja. leben liegt wieder brach und leer vor geistigem auge und will bestellt werden oder gefuellt, nur weiß ich nicht, ich weiß es nicht, die sonne scheint und es zieht und zerrt und zwackt und drueckt und wohin sagt man nicht und die quatschfreundinnen schreiben und denken wohl an mich und ich bade in der kneippsuppe, die mir mein skikurs vermacht, die waren wirklich lieb, wie sie sich immer brav aufgereiht und gewartet haben. so sueß, hingepurzelt, wieder aufgestanden. und zum schluss sogar schwarze pisten gefahren. und was hab ich mich gefreut, als sie mir ein kleines geschenkchen gaben...

dann wird das haus abgerissen, der schwule koch hat mich zum letzten mal umarmt und der noelende norbert zum letzten mal genoelt, wenn schatzen nicht ne neue huette auftreibt. schade, war son bissel wie familie, die leute, bist nämlich oa goanz braver, odder, sagte die eine, wirklich ruehrend, die leute da, wie sie mich von innen kennen und in erinnerung behalten haben ueber jahre, nur dass ihre menschlichkeit von der skiwelt amadé gruendlich ausgebeutet und wegbetoniert wird...

...weißer sand und ein verlorenes land und ein leben in gefahr,
weißer sand und die erinnerung daran, dass es einmal schoener war.

mal zu zeiten der d schreiben und horchen, was sie so von mir haelt. aber noch ne quatschfreundin aus verliebungssackzumachunfaehigkeit brauch ich echt nicht. haett der schwesternfreund nicht noch grundschulstyle nen zettel verzapft, verschmitzt trapsen hoerend wie toll wir zusammenpassen wuerden (der kuppler), mir waers auch wurscht. ham schließlich maedchen genauso nen mund zum aufmachen, wenn sie was wollen. und was soll ich da dranbleiben, kaempfen, fuer was und gegen wen, bloedsinn, entweder es funktioniert oder eben nicht. gerede gueldet nicht. aber wirklich sueß die d, nur irgendwie hilfts auch keinem, dem hinterher und vornewegzuningeln. skireise halt, gruppendynamik light. ist mein traumtaenzerisches tiefganghirn nicht ausgelegt dafuer. jedenfalls mal schaun, was die d so auf dem elektronischen postweg zu vermelden hat.

sonst soll ich mich schonen wollen, will aber eigentlich action machen, wies mich innerlich umtreibt schon wieder. burn-out. boa, bin ich krank. und ja, frau w, starke gefuehle erleben und geliebt werden. und nicht leer sein in mir drin. das waer mal was. mal schaun, wie lange ich mir son bauchgefuehl zurechtschummeln kann. kraechz krank kratzt der hals. und die sonne schreit nach mauerpark, schoene glueckliche menschen anschauen und thoughts traveln lassen. und time passen. und in die tiefstehende sonne gazen. dann schaukelt das leben vorbei wie kleine wellen in der abenddaemmerung, die sich auf orangem sand verlieren und nothing wirklich matters. wie im richtigen leben.

Zufallsbild

rotten-apples

User Status

Du bist nicht angemeldet.

stats


bild
freunde
fusion
hit the road
liebes tagebuch
life
politik
schoenes
sex
tiefes
ton
untiefes
wort
zynisches
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren