Mittwoch, 4. Juni 2008

ich hatte

schon fast vergessen, wie das ist, vom geheule meiner mutter aufzuwachen. am sonntag ist ihr bruder gestorben, mein onkel. mit 58, herzinfarkt. bumm, aus, ueberarbeitet. er spielte gitarre und war bis zu letzt innen drin ein hippy, da bin ich mir sicher. fuer die kohle hats ihn zerlegt. und es zeigt mir immer mehr, wie weit sich unsere familie entfremdet hat: ich spuere da nur so ein grummeln, wo trauer sein sollte. schließlich war er die einzige maennliche person, die mir in dieser familie zum vorbild gereichen konnte. und einer, mit dem ich sprechen konnte, ohne etwas zu sagen.

hm. stress. wo ist der nutzen? und warum bin ich vier jahre studium am anschlag ueber die bahnhoefe gerannt, immer aus angst zu spaet zu sein oder zu versagen? angst, wohl.

mein USB stick ist weg und damit einige kapitel meines buches. damit war gestern der tag, um den resetknopf des lebens zu druecken. nur dass es ohne geliefert wird. geht halt immer so weiter und weiter und weiter.

ich bin mal wieder ernuechtert - enttaeuscht. vor der hand liebe menschen haben dahinter kein problem, einen halben meter neben mir sex zu haben und dabei jemanden zu betruegen, den ich mag. zeit, den sozialen besen zu schwingen und dieses erniedrigende ungeziefer meiner gedanken zu verweisen.

4x 50 lagen einschwimmen
4x 200 kraul technik
6x 50 delphin technik 100 ruecken
100 ausschwimmen

und ich hab das erste schultertattoo gesehen, das ich als passend und schoen empfand: eine hellblaue welle, die sich ueber die schulter des herrn auf den brustmuskel zog, sehr dezent. wenn die erzaehlen koennte, die welle.

The_Great_Wave_off_Kanagawa

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