autobiographialdelikt

Es gibt ein sehr wahres Statement von, ich glaube, J. Michael Straczynski, der sagt: "Jeder trägt eine Geschichte in sich, die niemanden interessiert - und das ist seine eigene."

gefunden hier.
WG121 - 2. Aug, 12:26

Es gibt Menschen, deren Geschichte würde mich brennend interessieren. Von hinten bis vorne, von oben nach unten, von allen Seiten und rückwärts wie vorwärts.

Vielleicht bin ich ja niemand, aber warum verkaufen sich (Auto)Biografien dann so gut?

(Ich gebe zu, im verlinkten Kontext mag das Zitat ganz gut passen zu dem, was Herr Eschbach versucht zu sagen. Ganz für sich allein stehend jedoch kann ich da nicht mitgehen.)

ruebefrei - 2. Aug, 13:32

das sehe ich auch so. aber menschen, alleingelassen mit stift und pappier, neigen stark zur selbstgerechtheit, ich zumindest. ich meine, wenn man sich da waehrend des schreibens kennen und kritisieren lernt, gut. aber muessen das gleich alle lesen?

selbstloses erzaehlen ist wirklich eine kunst und fuehrte bei mir zu ergebnissen, die sich irgendwie besser anfuehlten, trockener, fertiger. immer wenns in die ich perspektive geht, wieder heulningel attack. aber das kann ich mir verzeihen...

mein onkel sagte mal: du musst ueberlegen, jemand, der 200 seiten buch schreibt, der muss doch die arroganz besitzen zu glauben, irgendeine sau wollte seinen scheiß lesen.

ich bin in der hinsicht sehr arrogant, zugegebenermaßen.
ruebefrei - 2. Aug, 13:33

ach ja, autobiographien beliebtheit. warum lesen die leute bild und bunte?

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