mit der muttermilch
muss ich so einen sinn fuer spannungskurven bekommen haben, ich antizipiere aus nuancen alle moeglichen handlungsablaeufe und deren gedankliche hintergruende.
gestern der fliegende haendler. das cabrio des bruders steht am straßenrand, der haendler haelt, blickt verwundert, ich denke:
ein guter punkt fuer einen selbstmord, voellig ausm zusammenhang geloest. verwische den gedanken, weil, klar, meine gedanken sind darauf geprimt, denke, es gibt tausend moeglichkeiten, was jetzt passiert – und siehe, der bruder steht im fluss, angelt ja sonst auch, und – will sich ertraenken.
ich schreibe das nicht, um anzugeben, sondern weil ich in solchen momenten echt ueberfragt bin, wo dieses wissen herruehrt. ich staune nicht mehr, weil ich so oft aus stimmungen fortlaeufe von (realen) geschichten erraten habe, meistens halte ich aus vorsicht den mund.
meine erste und einzige richtige freundin z. B. war ueber die maßen angekotzt-fasziniert, als sie mir the green mile vorspielte und ich im 3 minuten takt die handlung vorrausahnte – sie kombinierte sich in meinem kopf einfach weiter, und das ziemlich fehlerfrei, ohne dass ich je mehr wusste, als dass irgendwann irgendeinem schwarzen irgendein bienenschwarm aus dem maul kommen wuerde.
ich fuehlte mich freudig erregt, ich war konzentriert und gluecklich, gefordert irgendwie. vielleicht spricht das fuer gut herausgearbeitete filmszenen, oder mein kopf tut einfach dinge, von denen ich nichts weiß. gestern eben wieder. selbstmord, ohne IRGENDEIN anzeichen, dass es JETZT sein wuerde. 20 sekunden spaeter war es soweit.
mami und ich gingen danach noch um den block und sie erzaehlte mir, dasses frueher arbeitsschutzmilch in den betrieben gab. und jeden monat einen haushaltstag fuer jede frau.
und ich bin ein mensch des letzten drueckers, stress stress. ich werde morgen frueh nach dortmund trampen und dort eine mfg zum boom nach portugal besteigen. bis dahin hoert und sieht man von mir hoechstens die ruecklichter und ich hoffe, ich werde die sache ruhig angehen.
bloß keinen stress mehr!
gestern der fliegende haendler. das cabrio des bruders steht am straßenrand, der haendler haelt, blickt verwundert, ich denke:
ein guter punkt fuer einen selbstmord, voellig ausm zusammenhang geloest. verwische den gedanken, weil, klar, meine gedanken sind darauf geprimt, denke, es gibt tausend moeglichkeiten, was jetzt passiert – und siehe, der bruder steht im fluss, angelt ja sonst auch, und – will sich ertraenken.
ich schreibe das nicht, um anzugeben, sondern weil ich in solchen momenten echt ueberfragt bin, wo dieses wissen herruehrt. ich staune nicht mehr, weil ich so oft aus stimmungen fortlaeufe von (realen) geschichten erraten habe, meistens halte ich aus vorsicht den mund.
meine erste und einzige richtige freundin z. B. war ueber die maßen angekotzt-fasziniert, als sie mir the green mile vorspielte und ich im 3 minuten takt die handlung vorrausahnte – sie kombinierte sich in meinem kopf einfach weiter, und das ziemlich fehlerfrei, ohne dass ich je mehr wusste, als dass irgendwann irgendeinem schwarzen irgendein bienenschwarm aus dem maul kommen wuerde.
ich fuehlte mich freudig erregt, ich war konzentriert und gluecklich, gefordert irgendwie. vielleicht spricht das fuer gut herausgearbeitete filmszenen, oder mein kopf tut einfach dinge, von denen ich nichts weiß. gestern eben wieder. selbstmord, ohne IRGENDEIN anzeichen, dass es JETZT sein wuerde. 20 sekunden spaeter war es soweit.
mami und ich gingen danach noch um den block und sie erzaehlte mir, dasses frueher arbeitsschutzmilch in den betrieben gab. und jeden monat einen haushaltstag fuer jede frau.
und ich bin ein mensch des letzten drueckers, stress stress. ich werde morgen frueh nach dortmund trampen und dort eine mfg zum boom nach portugal besteigen. bis dahin hoert und sieht man von mir hoechstens die ruecklichter und ich hoffe, ich werde die sache ruhig angehen.
bloß keinen stress mehr!
ruebefrei - 7. Aug, 17:23